Praxis für Kieferchirurgie und Implantologie

Dr. med. Dr. med. dent. Martin Heisterkamp

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

 

Jahnstr. 10 - 87509 Immenstadt

Tel. 08323 / 989 7777

Fax 08323 / 989 7778

 

email: info@mkg-oa.de

3D-Diagnostik / Digitale Volumentomographie (DVT)

 

Die digitale Volumentomographie erlaubt z.B. die genaue Lagebestimmung von verlagerten Zähnen und die Darstellung ihrer Nachbarschaftsverhältnisse zu Nerven und Kieferhöhlen. Im Rahmen der Implantologie liefert sie präzise Informationen über das vorhandene Knochenangebot und ermöglicht dadurch eine genaue Operationsplanung und eine exakte, computergestützte Positionierung der Implantate.

 

Bei der DVT handelt es sich um eine digitale Aufnahmetechnik, bei der ein dreidimensionales (3D) Strahlenbündel und ein Flächendetektor verwendet wird. Auf einer zirkulären Bahn wird eine große Anzahl von Projektionsaufnahmen erzeugt, aus welchen unmittelbar ein 3D Volumen des zu untersuchenden Körperteils berechnet wird. Für das Verfahren typisch ist eine isometrische Ortsauflösung im Volumen in allen drei Raumrichtungen sowie die Konzentration auf die Darstellung von Hochkontrast, d. h. auf Hartgewebe. Gegenüber der klassischen (Einzeilen-)Computertomographie (CT) grenzt sich die DVT durch die Verwendung eines dreidimensionalen Nutzstrahlenbündels sowie eines zweidimensionalen Bildrezeptors technisch ab.

 

Vorteile dreidimensionaler Röntgenbildgebung:

Dreidimensionale Röntgenbildgebung bietet gegenüber herkömmlichen zweidimensionalen Verfahren den grundsätzlichen Vorteil, die natürlicherweise vorliegende Dreidimensionalität anatomischer Strukturen ohne Dimensionsverlust wiedergeben zu können. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Röntgen, wo die Information in Strahlengangsrichtung stark reduziert wird, ermöglicht das dreidimensionale Röntgen wie z. B. die DVT die Darstellung der abgebildeten anatomischen Strukturen in allen Raumrichtungen. Dies führt zu einem erhöhten Informationsgehalt dreidimensionaler Aufnahmen. Die räumliche Zuordnung von anatomischen Strukturen wird in drei Dimensionen häufig überhaupt erst möglich.

 

 

 

Indikationsgebiete geordnet nach Fachgebieten

 

1) Zahnerhaltung, Endodontie und Parodontologie:

  • Darstellung der dreidimensionalen parodontalen Morphologie in der Diagnostik parodontaler Erkrankungen
  • periapikale Veränderungen
  • Wurzelfrakturen

 

2) Zahnärztliche Prothetik:

  • Zusätzliche Informationen zur Diagnostik der Pfeilerwertigkeit (Wurzeloberfläche, Furkationsbefunde,etc.)
  • Visualisierung des quantitativen und qualitativen Knochenangebotes und Darstellung von Nervenaustrittspunkten (implantatgestützter Zahnersatz, herausnehmbare Prothetik)
  • Diagnostik von knöchernen Erkrankungen des Kiefergelenkes
  • Virtuelle Planung von implantatprothetischen Versorgungen
  • Verknüpfung der 3D-Daten mit der Konstruktions-Software von CAD/CAM- Systemen
    (z. B.fürCAD/CAM-gefertigte  Bohrschablonen, Langzeitzeitprovisorien oder definitiven Zahnersatz)

 

3) Funktionsdiagnostik und –therapie:

  • Ausschluss primärer Kiefergelenkerkrankungen
  • Erfassung differential-therapeutisch relevanterBefunde
    (Erosive  Veränderungen der Kondylen,
  • Sklerosierungen, Position der Kondylen)

 

4) Chirurgische Zahnheilkunde:

  • Wurzelfrakturen, Luxationen, Subluxationen
  • Alveolarfortsatzfrakturen
  • Intraossäre pathologische Veränderungen wie odontogene Tumoren oder größere 
    periapikale knöcherne Läsionen
  • Lageanomalien von Zähnen: präoperative Schnittbilddiagnostik bei der geplanten operativen Entfernung von (teil-) retinierten Weisheitszähnen mit enger räumlicher Lagebeziehung zum Mandibularkanal

 

5) Implantologie:

  •  Exakte Implantatplanung durch metrische, dreidimensionale Vermessung des Knochenangebots(Knochenquantität) und Analyse der Knochenstruktur (Knochenqualität)
  • Detektion von Defiziten im vorhandenen Gewebeangebot und präzise Planung nodwendiger präimplantologischer augmentativer Maßnahmen
  • Prothetisch orientierte Positionierung der Implantate unter bestmöglicher Ausnutzung des Knochenangebots mit Planungsschablonen
  • Computergestützte Simulation der geplanten Implantatpositionen und Übertragung in eine computergestützt gefertigte Bohrschablone zur geführten Implantatinsertion

 

6) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie:

  • odontogene Tumoren
  • Knochenpathologie und –strukturanomalien insbesondere bei Ostitis, Osteomyelitis und Osteoporose
  • Diagnostik und Therapieplanung zystischer Veränderungen der Kiefer
  • Kieferhöhlenerkrankungen
  • Speichelsteine
  • (knöcherne) Erkrankungen des Kiefergelenks
  • Kiefer- und Gesichtstraumatologie
  • Darstellung des räumlichen Verlaufes intraossärer Strukturen
    (knöcherne Nerven- und Gefäßkanäle)
  • Diagnostik und Operationsplanung bei komplexen Fehlbildungen

 

7) Kieferorthopädie:

  • Diagnostik von Anomalien des Zahnbestandes
  • Diagnostik von Anomalien und Dysplasien der Zahnwurzeln
  • Differentialdiagnostische Bewertung von Zahndurchbruchsstörungen
  • Darstellung des peridentalen Knochenangebots zur prognostischen Bewertung geplanter  Zahnbewegungen
  • Diagnostik und Therapieplanung bei dentoalveolären Fehlstellungen
  • Diagnostik craniofazialer Fehlbildungen
    (s.a. Radiologische 3D-Diagnostik in der Kieferorthopädie,  Stellungnahme der DGKFO)

 

 

Sprechzeiten

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Fr 8 - 13h

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Termine nach Vereinbarung

08232 / 989 7777

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